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Prepaid Kreditkarten Vergleich

Bei Prepaid-Kreditkarten handelt es sich um Kreditkarten auf Basis eines Guthabens. Die Vorzüge von Prepaidkreditkarten kennen viele Verbraucher allerdings kaum. Prepaid-Ausführungen kann man ganz einfach und ohne Bonitätsprüfung erhalten. Auf Guthabenbasis kann jeder damit im Internet einkaufen, an der Supermarktkasse oder auf der ganzen Welt damit zahlen. Im Prepaid-Kreditkarten Vergleich lassen sich die verschiedenen Anbieter einfach online vergleichen.

Jahresumsatz im Euroland:
Euro
Jahresumsatz im Nicht-Euroland:
Euro
Kartengesellschaft:
Ansehen / Status:
Zahlungsart:
Jahresumsatz im Euroland: 2500 €
Black&White
Prepaid Mastercard
89,90 €
(0,00 € im 2. Jahr)
  • dauerhaft gebührenfrei
VIABUY
Prepaid Mastercard
89,90 €
(19,90 € im 2. Jahr)
  • auf Guthabenbasis
PayCenter
MeineGiroKarte
122,95 €
(78,00 € im 2. Jahr)
  • inkl. kostenlosem Konto
PayCenter
Suprema Card
79,00 €
(79,00 € im 2. Jahr)
  • Rabattleistungen
Wirecard Bank
PrepaidTrio
122,40 €
(83,40 € im 2. Jahr)
  • inkl. kostenlosem Konto
PayCenter
JCB CardDuo
143,88 €
(107,88 € im 2. Jahr)
  • inkl. kostenlosem Konto
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 26.10.2020. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2020 financeAds.net
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Was ist eigentlich eine Prepaid-Kreditkarte?

Die Prepaid-Karten (prepaid = vorausbezahlt) beruhen auf dem Prinzip eines eingezahlten Guthabens, sie sind sozusagen Kreditkarten zum Aufladen. Was bedeutet, dass die spezielle Kreditkarte nicht überzogen werden kann. Auf diese Weise kann man einer Überschuldung sicher vorbeugen. Ausserdem haben die Karten keine Mindest-Vertragslaufzeit und können dadurch zu jeder Zeit ganz einfach wieder gekündigt werden.

Wie funktioniert eine Prepaidkreditkarte?

Bevor ein Bezahlvorgang mit einer Prepaid-Kreditkarte stattfindet, wird vor einer Transaktion zuerst eine elektronische Abfrage gestartet, ob auch ausreichend Guthaben für die jeweilige Zahlung vorhanden ist. Einen Verfügungsrahmen gibt es bei den im Voraus bezahlten Karten nicht.

Somit kann eine Prepaidkreditkarte auf Grund des Guthabenprinzips auch nur dann für Überweisungen und Einkäufe verwendet werden, wenn die Karte mit ausreichend Guthaben aufgeladen ist.

Was sind die wichtigsten Merkmale von aufladbaren Kreditkarten?

Keine Überprüfung der Kreditwürdigkeit

Da die vorausbezahlten Karten mit einem Geldbetrag aufgeladen werden müssen, bevor man sie für Zahlungen nutzen kann, ist eine Überprüfung der Bonität nicht erforderlich. Deshalb werden diese Kreditkarten auch ohne eine Abfrage bei der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) vergeben.

Manche Zahlungsarten sind ausgeschlossen

Da die Karten meistens über keine Hochprägung verfügen, sind damit manche Bezahlarten nicht möglich. Die Prepaid Kreditkarten sind hauptsächlich für Einkäufe im Internet oder für Zahlvorgänge im Ausland geeignet.

Gebühren beachten

Einige Kartenanbieter verlangen Gebühren für die Aufladung, für Transaktionen oder für die Registrierung. Dies kann schnell zu nicht gewollten Kosten führen. Daher sollte man beim online Prepaid-Kreditkarten Vergleich unbedingt auf die Gebühren achten.

Für wen machen Prepaid-Kreditkarten Sinn?

Bei Prepaidkreditkarten handelt es sich um keine klassischen Kreditkarten. Sie unterscheiden sich zur richtigen Kreditkarte hauptsächlich darin, dass man sie nur benutzen kann, wenn man zuvor eine Geldsumme darauf geladen hat. Das Geldinstitut gewährt somit auch keinen Kredit, wie dies bei der klassischen Version der Fall ist.

Dies ist für den Inhaber der Karte ein gewisser Schutz, keine Schulden zu machen und schützt das Kreditinstitut, kein Geld zu verlieren. Dies ist ein Grund, warum die meisten Prepaidkreditkarten Anbieter keine Auskunft bei der Schufa einholen, um damit die Kreditwürdigkeit des Kunden zu prüfen.

Nutzen lässt sich die Prepaid-Version jedoch grösstenteils wie eine normale Kreditkarte. Man kann mit ihr Einkäufe bei Online-Shops im Internet machen, einen Flug buchen oder im Ausland damit einkaufen gehen.

Wieso gibt es nur wenige Prepaid Kreditkarten ohne Jahresgebühr?

Die meisten Anbieter von Prepaid-Kreditkarten verlangen deshalb eine Jahresgebühr, da diese Karten von den Banken nicht wie überlicherweise über Zinsen finanziert werden können. Für Kunden sind diese speziellen Kredit-Karten die auf einem Guthaben basieren, nicht selten etwas teurer als "normale" Kreditkarten.

Eine Ausnahme stellen dabei meist die kostenlosen Prepaidkreditkarten dar, die nur für junge Leute und Studenten mit einem bestimmten Alter angeboten werden.

Wie viel kostet eine Prepaid Kreditkarte?

Es gibt Prepaid-Kreditkarten ohne und mit einer jährlichen Kartengebühr. Bei manchen Anbietern wird im ersten Jahr zusätzlich noch eine Gebühr für die Ausgabe der Karte berechnet. Daneben gibt es oftmals auch noch weitere Kosten, welche die Prepaidkarten im Vergleich zu einer normalen Kreditkarte etwas teurer machen. Zusätzliche Kosten können zum Beispiel entstehen durch:

Eine Bargeld-Gebühr

Die Bargeldbebühr kann berechnet werden, falls der Karteninhaber im Inland oder im Ausland an einem Geldautomaten oder einem Bankschalter Bargeld abhebt. Bei manchen Prepaidkreditkarten kann diese Gebühr ziemlich hoch ausfallen. Somit ist es besser, per Prepaidkarte zu bezahlen anstatt mit Bargeld.

Eine Fremdwährungsgebühr

Die Fremdwährungs-Gebühr kann beim Zahlen oder Abheben von Bargeld in einer anderen Währung als dem Euro fällig werden. Berechnet wird diese Gebühr in der Regel als Prozentsatz von der fälligen Summe.

Gebühren für die Zahlung mit der Karte

Bei manchen Anbietern kann es sogar vorkommen, dass bei der Zahlung in Euro innerhalb Deutschlands Gebühren erhoben werden.

Eine Gebühr für das Aufladen

Auch das Aufladen der Prepaidkreditkarte mit Geld ist nicht immer kostenfrei. Die Aufladegebühr kann unterschiedlich hoch ausfallen. Dies ist meist davon abhängig, wie die Karte aufgeladen wird. Meistens kann der Inhaber der Karte ganz einfach Geld auf das Karten-Konto einzahlen. Es werden aber auch andere Optionen für das Aufladen der Prepaidkarte angeboten, beispielsweise das Aufladen über Dienstleister wie zum Beispiel Neteller oder Klarna sowie das Laden der Karte via Bitcoins.

Eine Gebühr bei Inaktivität

Wer seine Prepaidkreditkarte zu selten nutzt, dem kann es bei manchen Anbietern passieren, dafür eine Inaktivitätsgebühr zahlen zu müssen.

Wo gibt es aufladbare Kreditkarten?

Aufladbare Kreditkarten kann man online bei Drittanbietern oder verschiedenen Kreditinstituten beantragen und ebenso an Kiosken oder Tankstellen kaufen.

Zwar mag der Kauf einer Prepaidkreditkarte an der Tankstelle schneller und bequemer sein als eine Beantragung einer aufladbaren Karte bei einem Drittanbieter oder Banken im Internet, allerdings sind diese Karten für eine längere und dauerhafte Nutzung prinzipiell nicht geeignet.

Wie bekomme ich eine Prepaidkreditkarte?

Einfach und unkompliziert lassen sich die Prepaid-Kreditkarten am besten online über einen Prepaid-Kreditkarten Vergleich beantragen. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

Erster Schritt: Angebote vergleichen

Im ersten Schritt sollte man zunächst verschiedene Angebote von aufladbaren Kreditkarten vergleichen, da sich die Kosten und angebotenen Leistungen je nach Anbieter unterscheiden. Nur mit einem Prepaid-Kreditkarten Vergleich lässt sich auch eine passende Prepaidkarte finden.

Zweiter Schritt: Prepaid Kreditkarte beantragen

Hat man eine passende Prepaidkarte gefunden, stellt man den Antrag über ein Online-Formular direkt beim gewünschten Anbieter.

Dritter Schitt: Identitätsprüfung

Die Identitätsprüfung kann je nach Anbieter via Videochat oder dem klassischen Postident-Verfahren erledigt werden.

Vierter Schritt: Zusendung der aufladbaren Kreditkarte

Sind alle Daten und Unterlagen für die Beantragung der aufladbaren Kreditkarte beim Anbieter eingegangen und erfolgreich überpüft worden, bekommt der Antragsteller die aufladbare Kreditkarte mit alle notwendingen Unterlagen nach kurzer Zeit per Post zugestellt.

Fünfter Schritt: Guthaben aufladen

Im letzten Schritt muss der Karteninhaber die Prepaidkarte nur noch mit einem entsprechenden Geldbetrag aufladen und die Prepaidkreditkarte ist somit einsatzbereit.

Wie kann ich eine Prepaid Kreditkarte aufladen?

Wie die Prepaidkreditkarte aufgeladen werden kann, kommt ganz auf den jeweiligen Anbieter an. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel:

  • Eine ganz normale Überweisung über ein Selbstbedienungsterminal oder Überweisungsformular
  • Eine Überweisung via Online-Banking
  • Eine Aufladung durch die Einzahlung von Bargeld am Bankschalter des Kreditinstituts der jeweiligen Prepaidkarte
  • Das Aufladen per Giropay oder Sofortüberweisung auf das Kartenkonto

Aufladbare Kredit-Karten die sich über PayPal aufladen lassen, sind zurzeit noch nicht verfügbar.

Kann ich mit einer Prepaid Kreditkarte überall bezahlen?

Je nach Anbieter kann der Karteninhaber mit einer aufladbaren Variante sowohl im Inland wie auch im Ausland wie mit einer klassischen Kreditkarte zahlen. Ebenso ist auch die Abhebung von Bargeld am Geldautomaten auf der ganzen Welt mit einer guthabenbasierten Kredit-Karte möglich. Dazu sollte man jedoch immer die Nutzungsbedingungen des Anbieters prüfen. Weiterhin lässt sich damit der Online-Einkauf im Internet wie auch die Einkäufe an der Supermarktkasse bezahlen.

Kann man mit einer Prepaid Kreditkarte im Ausland bezahlen?

Auch hier kommt es wieder auf den Anbieter an, aber in der Regel sind nahzu alle Prepaidkreditkarten auch im Ausland problemlos einsetzbar. Die meisten Karten sind vollwertige MasterCard oder Visa Kreditkarten die auf der ganzen Welt an Millionen von Akzeptanz-Stellen angenommen werden.

Somit ist man auch bei Aufenthalten im Ausland mit einer aufladbaren Karte gut bedient und kann damit ganz praktisch ohne Bargeld in Geschäften und an Tankstellen an der Kasse zahlen, ohne dafür ausreichend Bargeld bei sich haben zu müssen.

Ein entscheidender Unterschied zu den klassischen Kreditkarten ist allerdings, dass man die vorausgezahlte Version nicht überziehen kann, weil sie keinen Kreditrahmen hat. Dies hat keinerlei Auswirkungen auf die Akzeptanz im Ausland, kann aber in gewissen Situationen Probleme verursachen.

Es kann vorkommen, dass zum Beispiel Hotels oder Auto-Vermietungen keine Prepaidkarten annehmen, weil der Verfügungsrahmen fehlt. Denn der Kreditrahmen wird von den Hotels und Mietwagen-Unternehmen in der Regel als Hinterlegungssumme zur Sicherheit genutzt.

Deshalb sollte man schon vorab mit dem jeweiligen Hotelbetreiber oder dem Autovermieter abklären, ob dort die Prepaidkreditkarte angenommen wird. Ansonsten stellt die aufladbare Karte im Ausland normalerweise kein Problem dar.

Auch das Abheben von Bargeld ist im europäischen wie auch im aussereuroäischen Ausland an Bargeldautomaten mit einem MasterCard oder Visa Logo möglich. Und es gibt nur sehr wenige Geldautomaten, die nicht auf die zwei grössten Anbieter von Kreditkarten ausgerichtet sind.

Auf was sollte man bei Prepaid Kreditkarten sonst noch achten?

Abrechnung am besten in lokaler Währung

Wer nicht innerhalb der Euro-Zone unterwegs ist, der kann beim Zahlen und beim Abheben von Geld oftmals wählen, in welcher Währung abgerechnet werden soll. Man sollte sich grundsätzlich für die lokale Währung entscheiden. Denn wer sich für eine Zahlung in Euro entscheidet, der bekommt meistens einen schlechteren Wechsel-Kurs.

Nimmt man hingegen die lokale Währung, dann wird der Zahlungsbetrag in der Regel deutlich günstiger umgerechnet. Der von dem Kreditkarten-Unternehmen verwendete Umrechnungskurs lässt sich meistens online auf dessen Website im Internet einsehen.

Achtung bei Anrufen!

Wer einen Anruf bekommt, bei dem es um eine Verlängerung der Prepaidkreditkarte geht, der sollte immer vorsichtig sein. Meistens verbergen sich dahinter unseriöse Angebote, bei denen die Anbieter versuchen eine teurere Prepaidkarte zu veräussern.

Kontaktloses Zahlen

Ein kontakloses Zahlen ist mittlerweile schon mit zahlreichen Bankkarten möglich. Dazu muss die Karte ganz einfach nur an das Kassen-Terminal gehalten werden. Auch einige Prepaidkreditkarten bieten diese Möglichkeit.

Ebenso beim mobilen Zahlen über ein Smartphone sind meistens Prepaidkarten oder auch Debitkarten in den dazu erforderlichen Apps hinterlegt. Bei derartigen Angeboten bekommt man meisens nur eine virtuelle Karte, welche man allerdings genauso wie eine klassische Prepaidkarte mit Geld aufladen muss. Somit können auch Verbraucher mit einer schlechten Bonität oder Jungendliche, mobile Payment-Zahlungssysteme zur kontaktlosen Zahlung nutzen.

Welche Extras kann es bei aufladbaren Kreditkarten geben?

Neben wichtigen Konditionen bei einer Prepaidkarte kann es auch noch zusätzliche nette Extras geben, welche das Angebot abrunden. Nachfolgend ein paar mögliche zusätzliche Leistungen, die man bei einem Prepaid-Kreditkarten Vergleich in jedem Fall beachten sollte:

Rabatt- und Bonusprogramme

Sehr oft angeboten werden vor allem Rabatte für Reisen oder fürs Tanken. Hier sollte man auch immer überlegen, ob man die angebotenen Bonuspunkte und Nachlässe auch entsprechend nutzen möchte, damit sich eventuell die Gebühren für die Karte lohnen.

Verzinsung von Guthaben

Vereinzelt gibt es Anbieter die trotz der niedrigen Zinsen eine Verzinsung für das Guthaben auf der Prepaidkarte anbieten.

Schutz vor Pfändung

Manche Prepaidkreditkarten können gepfändet werden, andere sind vor einer Konto-Pfändung geschützt. Besteht die Gefahr eine Pfändung, sollte man zum einen über ein Pfändungsschutz-Konto verfügen und auch beim Besitz einer Prepaidkreditkarte diese Option beachten.

Individuelles Design der Karte

Eher nebensächlich, aber trotzdem gibt es so manchen Karteninhaber der viel Wert auf eine persönlich gestaltete Karte legt. Dadurch besteht bei manchen Anbietern auch die Möglichkeit eine "schwarze Kreditkarte" zu bestellen. Sie ermöglicht zwar nicht die Vorteile von VIPs, aber immerhin erzeugt sie den Anschein einer Luxuriösität.

Welche Einschränkungen gibt es bei Prepaidkreditkarten?

Als Inhaber einer Prepaidkreditkarte muss man mit ein paar Einschränkungen rechnen:

Beschränkung der verfügbaren Menge an Bargeld

Bei einigen Anbietern kann es vorkommen, dass der verfügbare Betrag an Bargeld auf ein paar Hundert Euro pro Tag begrenzt ist.

Mehr Kosten

Beispielsweise fallen oft auch Kosten für das Aufladen des Guthabens an. Dies macht die vorausbezahlten Karten somit leider auch teurer als andere Kreditkarten, bei denen diese Kosten nicht anfallen.

Unflexibel

Die Prepaidkarten sind auf Guthaben basierende Karten, ohne dass man sie im Voraus mit einer Geldsumme auflädt, haben sie keine Funktion. Dies verschafft dem Karteninhaber zwar eine bessere Kontrolle über seine Ausgaben, gestaltet den Karteneinsatz allerdings etwas unflexibler.

Ist auf dem Konto nicht ausreichend Geld, kann man eine leere Prepaidkarte nicht aufladen und somit auch nicht nutzen. Also muss immer Geld auf der Karte geladen sein, bevor man mit ihr bezahlen kann. Es gibt ausserdem auch Prepaid-Kreditkarten bei denen der Betrag, den man aufladen kann, begrenzt ist.

Keine Kreditfunktion

Die fehlende Kreditfunktion kann bei Buchungen von Mietwägen oder Hotels eventuell zu Problemen führen. Denn hier werden Kreditkarten oftmals für die Hinterlegung einer Kaution als Sicherheit genutzt. Weil bei den Prepaidkarten keine Kredit-Funktion vorhanden ist, werden diese von manchen Stellen nicht angenommen.

Daher sollte man dies schon vor der Buchung eines Mietwagens oder Hotels abklären. Diese Problematik kann auch bei den sogenannten Debitkarten entstehen, bei denen der Geldbetrag alsbald vom angeschlossenen Girokonto abgezogen wird.

Gibt es bei der Prepaid-Kreditkarte auch eine Abrechnung?

Ja, auch bei einer Prepaidkreditkarte gibt es eine Abrechnung. Diese ist der Abrechnung einer "normalen" Kreditkarte sogar sehr ähnlich. Allerdings gibt es trotzdem Unterschiede:

  • Bei den meisten klassischen Kreditkartenverträgen erfolgt die Abrechnung etwa nach 4 bis 6 Wochen mit einer entsprechenden Ausgleichsfrist des Kartenkontos.
  • Bei der aufladbaren Kreditkarte gibt es eine Auflistung der erfolgten Einsätze der Karte und dem restlichen Guthaben. Diese Kartenabrechnung kommt einmal im Monat und ermöglicht keinen Aufschub der Zahlungen, da alle Transaktionen bereits sofort vom Guthaben in Abzug gebracht worden sind.

Wie sieht es mit der Sicherheit bei guthabenbasierten Kreditkarten aus?

Aufladbare Kreditkarten sind eine sehr sicheres bargeldloses Zahlungsmittel. Ein riesiger Vorteil gebenüber anderen Kredit-Karten ist, dass Betrüger im schlechtesten Fall nur auf das aktuelle Guthaben auf der Karte gelangen können. Weil diese guthabenbasierten Karten über keinen Kreditrahmen verfügen, besteht keine Gefahr nach einem Missbrauch der Prepaidkreditkarte ins Minus zu gelangen. Damit man einen Schaden vermeiden kann, muss man unmittelbar nach einem Diebstahl oder Verlust der Karte eine unverzügliche Sperrung veranlassen.

Was ist bei einem Verlust oder Diebstahl einer Prepaidkreditkarte zu tun?

A. Schnelle Sperrung der Prepaidkreditkarte

Geht die aufladbare Kreditkarte verloren oder wird gestohlen, muss die Karte ganz schnell und möglichst ohne eine Zeitverzögerung gesperrt werden. Dazu kann der Karteninhaber die Hotline seiner Karten-Gesellschaft oder die kostenfreie zentrale Sperrnotrufnummer +49 116 116 anrufen. (Bei einem Anruf aus dem Ausland können hier allerdings Gebühren entstehen).

B. Die Sperrung der Karte dokumentieren

Der Karteninhaber sollte bei Verlust oder Diebstahl der Prepaidkarte immer eine Notiz machen, wann er festgestellt hat, dass die Karte verschwunden ist und wann er die Kartensperrung veranlasst hat. Dies könnte im Schadensfall bei der Haftungsfrage wichtig sein.

C. Die Haftungsfrage

Sollte Kriminellen ein Zugriff auf das Konto gelungen sein und dadurch einen monetären Schaden verursacht haben, ist somit die Haftungsfrage zu klären. Prinzipiell muss dazu die entsprechende Vertragsklausel beachtet werden die bestimmt, bis zu welchem Betrag der Inhaber der Kreditkarte selbst haften muss.

Eventuell muss der Kartenanbieter den entstandenen Schaden ersetzen. Vorausgesetzt ist hier jedoch, dass der Karteninhaber die Kartensperrung ohne jegliche Zeitverzögerung veranlasst hat und den Betrügern nicht auf Grund von Fahrlässigkeit des Karten-Inhabers, Zugriff auf das Guthaben ermöglicht wurde. Ausserdem muss der Karteninhaber das zuständige Kreditinstitut zeitnah über den Kartenverlust informieren.