Kreditkarten Glossar
Hier finden Sie gängige Begriffe und Abkürzungen aus dem Bereich Banken und Kreditkarten kurz von uns erklärt.
- Akzeptanz
- Automated Teller Machine (ATM)
- Bonität
- Card Validation Code (CVC)
- Charge Cards
- Chipkarte
- Debitkarte
- Electronic Cash (EC-Cash)
- Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV)
- Geldautomat
- Geldkarte
- Girokonto
- Haben
- International Bank Account Nummer (IBAN)
- Kreditkarte
- Lastschrift
- Legitimationsprüfung
- Maestro
- Personal Identification Number (PIN)
- Point of Sale (POS)
- Schufa
- Selbstauskunft
- SWIFT-Code
- Transaktion
- VISA
- Soll
Erklärungen
Akzeptanz
Gibt an, an welchen Stellen (Geschäften, Restaurants, etc.) z.B. eine VISA-Kreditkarte
angenommen wird. In Deutschland sind das im Falle einer VISA-Karte knapp 500.000. Weltweit
gibt es knapp 24.000.000 VISA-Akzeptanzstellen.
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Automated Teller Machine (ATM)
ATM ist die aus dem englischen stammende Bezeichnung für einen Geldautomaten.
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Bonität
Mit Bonität wird die Zahlungskräftigkeit einer Person bezeichnet. Z.B. Menschen mit hohem Einkommen
genießen eine gute Bonität, da sie zahlungskräftig (und somit "kreditwürdig") sind.
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Card Validation Code (CVC)
Mit diesem Sicherheitscode soll der Gebrauch von gestohlenen Kreditkarten bzw. Kreditkarten-Nummern
verhindert werden. Die CVC-Nummernfolge ist 3 oder 4 Stellen lang und befindet sich auf der Rückseite Ihrer
(physisch vorhandenen) Kreditkarte. Allerdings gibt es auch zu rein virtuellen Kreditkarten so einen
Sicherheitscode.
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Charge Cards
Bei diesem Kreditkartentyp werden die akkumulierten Kreditkartenumsätze auf einmal, normalerweise zum
Monatsende oder -anfang, von Ihrem Konto abgebucht. Es wird also kein Kredit, der in individuellen Raten
abbezahlt werden kann, gewährt.
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Chipkarte
Bezeichnet gewöhnlich die so genannte BankCard bzw. Geldkarte. Auf dieser Karte befindet sich ein
kleiner Chip, auf dem Daten wie die Kartennummer und der auf die Karte geladene Betrag gespeichert sind.
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Debitkarte
Die Debitkarte kennen die meisten Leute unter dem Namen "EC-Karte". Wobei eine Debitkarte einfach eine
Plastikkarte bezeichnet, mit der an elektronischen Terminals bezahlt werden kann und der bezahlte Betrag
dann umgehend dem entsprechenden Konto belastet wird. Es wird auch kein Kredit wie bei einer
Kreditkarte der oben erwähnten Charge Card gewährt.
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Electronic Cash (EC-Cash)
Der Name Electronic Cash bezeichnet das deutsche Debitkarten-System. Ähnliche Systeme sind
zum Beispiel Maestro (das Maestro-Logo wurde ist übrgiens erst in den letzten Jahren von Ihrer
EC-Karte verschwunden ;-) ).
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Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV)
Das elektronische Lastschriftverfahren ist ein sehr ungeliebtes Zahlungsverfahren. Hierbei werden
nämlich lediglich die erforderlichen Kontodaten von der Karte ausgelesen und dann eine einfache Lastschrift
ausgestellt. Bei Zahlungen via ELV muss man normalerweise die Zahlung lediglich durch seine Unterschrift
bestätigen. Es findet kein "online" Kontakt mit der entsprechenden Bank statt - so kann nicht geprüft
werden, ob das Konto des Karteninhabers auch über ausreichend Deckung verfügt.
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Geldautomat
Der gute alte Geldautomat oder auch liebevoll "Bankomat" genannt, wie er auch im österreichischen
Sprachraum gerne bezeichnet wird, dürfte hier jedem bekannt sein. Die Abkürzung ATM bezeichnet genau
die gleichen Automaten.
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Geldkarte
Bei den Geldkarten handelt es sich um die oben erwähnten Chipkarten. Diese Chipkarten gibt nahezu jede
deutsche Bank zu ihrem Girokonto heraus. Mit der Geldkarte kann man nach der Aufladung am Geldautomaten
(manchmal auch als "Bankautomat" bezeichnet) bei mitlerweile recht vielen Stellen bezahlen. Eine
Authentifizierung findet beim Bezahlvorgang NICHT statt. Das heißt das der bloße Besitz der Geldkarte
ausreicht um mit dieser (ohne die Kenntnis der PIN o.ä.) zu bezahlen. Dies bringt die gleichen Nachteile
wie beim Zahlungsvorgang mit Bargeld mit sich, was der Meinung des Autors dieser Zeilen nach eher ein
Nachteil ist.
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Girokonto
Das Girokonto bezeichnet ein Konto bei einer Bank, was zur Teilnahme am Zahlungsverkehr vorgesehen ist.
Im Gegensatz zum Girokonto gibt es zum Beispiel auch noch Tagesgeld- und Festgeldkonten, die nicht für
den Zahlungsverkehr geeignet sind und auf Kapitalwachstum abzielen.
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Haben
...ist ein Begriff aus der Buchführung und bezeichnet den rechten Teil eines so genannten T-Kontos.
Hierauf werden bei den Aktiva Abgänge vom Konto gebucht und bei den Passiva Zugänge. Da Ihr Bankkonto
für Ihre Bank in gewisser weise eine Verbindlichkeit (Passiva) darstellt, wird Ihr Betrag auf dem Konto
durch Buchungen im Haben mehr.
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International Bank Account Nummer (IBAN)
Mit IBAN wird Ihre Kontonummer für den internationalen Zahlungsverkehr bezeichnet. Die IBAN Nummer ist
in der ISO-Norm ISO 13616:2003 definiert. Für deutsche Konten beginnt die IBAN mit "DE" gefolgt von einer
20-stelligen Nummer (bestehend aus der Bankleitzahl und der Kontonummer).
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Kreditkarte
Eine Kreditkarte ermöglicht es dem Inhaber, bargeldlose Zahlungen an Akzeptanzstellen zu tätigen sowie
Bargeld an Geldausgabeautomaten zu erlangen. Einmal im Monat werden vom herausgebenden Institut dann die
fälligen Beträge vom Girokonto des Inhabers abgebucht.
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Lastschrift
Mit einer Lastschrift zieht ein Gläubiger fällige Rechnungen aus Vertragsbeziehungen mit seinem
Schuldner von dessen Girokonto ein. Er benötigt dazu die entsprechende Einwilligung. Die Bank belastet
bei diesem Vorgang das Konto des Schuldners und begünstigt das Konto des Gläubigers mit dem entsprechenden
Betrag.
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Legitimationsprüfung
Soll eine Geschäftsbeziehung zwischen einer Bank und einem Kunden entstehen, so ist die Bank gesetzlich
verpflichtet, Identität sowie Wohnsitz des Kunden zu erfragen und anhand gültiger Ausweispapiere bzw. anhand
eines Postident Verfahrens zu prüfen.
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Maestro
Soll eine Geschäftsbeziehung zwischen einer Bank und einem Kunden entstehen, so ist die Bank gesetzlich
verpflichtet, Identität sowie Wohnsitz des Kunden zu erfragen und anhand gültiger Ausweispapiere bzw. anhand
eines Postident Verfahrens zu prüfen.
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Personal Identification Number (PIN)
Die PIN dient dazu, zuverlässig zu prüfen ob eine Transaktion tatsächlich von der wirtschaftlich
berechtigten Person durchgeführt wird. Die PIN kommt sowohl beim Geldautomaten als auch bei webbasierten
oder telefonischen Transaktionen (Überweisungen, Wertpapierorders) zum Einsatz.
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Point of Sale (POS)
Dieser Begriff bezeichnet den physischen Ort, an dem eine Konsumentscheidung bzw. eine Verkaufstransaktion
durchgeführt wird. Dies kann ein herkömmliches Ladengeschäft sein, genauso aber eine Internetseite.
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Schufa
Die Schufa ist ein privates Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden, das Daten über das Zahlungsverhalten
von Konsumenten speichert und diese an Unternehmen mit berechtigtem wirtschaftlichen Interesse weitergibt.
Es werden dort sowohl positive wie negative Daten gespeichert, die bspw. Für Kreditvergaben eine erhebliche
Bedeutung haben.
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Selbstauskunft
Jede Person, deren Daten bei der Schufa gespeichert sind, hat jederzeit das Recht, Einblick in diese
Daten zu nehmen. Dazu wird die so genannte Selbstauskunft beantragt. Dort sind alle erfolgten Einträge
wie Geschäftsbeziehungen oder Zahlungsschwierigkeiten ersichtlich.
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SWIFT-Code
Der Swift-Code ist eine international standardisiertes Instrument, anhand dessen jede Bank eindeutig
identifiziert werden kann. Er dient zur reibungslosen Abwicklung internationaler Transaktionen.
Der Code kann entweder acht oder elf Zeichen führen.
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Transaktion
Der Begriff Transaktion beschreibt ganz allgemein eine finanzielle Handlung. Es kann sich dabei um
eine einfache Überweisung handeln, ebenso um eine Wertpapierorder.
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VISA
VISA ist einer der größten Herausgeber von Kreditkarten. Die Karten dieser Marke sind weltweit
akzeptiert und werden von verschiedensten Kreditinstituten herausgegeben.
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Soll
Der Begriff Soll steht im Gegensatz zum Begriff Haben. Im Bereich des Zahlungsverkehrs bedeutet
der Begriff Soll, dass eine Transaktion bzw. eine Verfügung zu Lasten eines Kontos gebucht wird.
Eine Bargeldabhebung oder eine Überweisung bspw. werden dem Kontoinhaber zu Lasten, also ins Soll, gebucht.
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