Mobiles Internet

Glossar

Hier finden Sie die gängigen Begriffe aus der Welt des mobilen Internets für Sie erklärt. Falls Sie Begriffe vermissen so schreiben Sie uns doch einfach eine eMail.

 

bit/s (Bit pro Sekunde)

In dieser Maßeinheit wird die Datenübertragungsrate angegeben. Ein Bit ist dabei die kleinste digitale Übertragungseinheit. Es kann nur zwei Zustände annehmen: 1 oder 0. Bei der Umrechnung von Bit pro Sekunde in Byte pro Sekunde (B/s) muss der Wert durch 8 geteilt werden (1 Byte = 8 Bit). Bei einer Umrechnung von bit/s in kbit/s muss der Wert durch 1024 geteilt werden (1 kbit/s = 1024 bit/s), bei einer Umrechnung von kbit/s in Mbit/s kommt noch einmal der Faktor 1024 ins Spiel (1Mbit/s = 1024 kbit/s).
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GPRS (General Packet Radio Service)

GSM-Mobilfunkstandards und wird für die Datenübertragung (z.B. beim Senden und Empfangen von MMS) eingesetzt. Handys mit GPRS können auch als Modem fungieren, so dass es möglich ist, mit dem Notebook unterwegs im Internet zu surfen. Die Übertragungsgeschwindigkeit entspricht aber mit ca. 56 kbit/s nur der eines analogen V.90-Modems.
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GSM (Global System for Mobile Communications)

GSM ist der am weitesten verbreitete Mobilfunkstandard. Man nennt GSM auch den "Mobilfunkstandard der 2. Generation" (als Nachfolger des analogen Standards). GSM ist der erste Mobilfunkstandard, der volldigital ist, gleichzeitig ist er aber auch kompatibel mit den digitalen (ISDN) und analogen Telefonnetzen. Zur schnelleren Dantübertragung wurden mit der Zeit einige Erweiterungen des GSM-Standards entwickelt (z.B. HSCSD oder GPRS). Die Reichweite (Entfernung von Sendemast zum Empfangsgerät) von GSM-Mobiltelefonen beträgt im Freien ungefähr 35 Kilometer, in der Stadt aufgrund der Bebauung nur einige Hundert Meter. Allerdings ist die Anzahl der Sendemasten in der Stadt auch erheblich höher.
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HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)

Das ist, ebenso wie HSUPA, ein auf dem UMTS-Standard basierendes Übertragungsverfahren, das für große Datenmengen wie z.B. Film- und Musikdownloads ausgelegt ist. HSDPA erhöht die UMTS-Datenrate im Downlink (damit bezeichnet man die Senderichtung vom Sendemast zum Empfangsgerät) und ist das Gegenstück zu HSUPA. Die nutzbare Datenrate beträgt bis maximal 14,4 Mbit/s, die Netze sind jedoch zurzeit noch nicht auf diese Datenraten ausgelegt. Übliche Werte liegen derzeit zwischen 1,8 und 7,2 Mbit/s.
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HSUPA (High Speed Uplink Packet Access)

Das ist, ebenso wie HSDPA, ein auf dem UMTS-Standard basierendes Mobilfunk-Übertragungsverfahren. HSDPA erhöht die UMTS-Datenrate im Uplink (damit bezeichnet man die Senderichtung vom Empfangsgerät zum Sendemast) und ist das Gegenstück zu HSDPA. Die nutzbare Datenrate bei HSUPA beträgt bis zu 5,8 Mbit/s.
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PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association)

Damit bezeichnet man einen Standard für Erweiterungskarten für Notebooks. Dies sind z.B. WLAN-Karten oder ISDN-Karten. Mit PCMCIA-Karten können also ältere Geräte nachgerüstet werden. Sie zeichnen sich durch die HotPlug-Eigenschaft aus, das bedeutet, dass sie im laufenden Betrieb in das Gerät eingesteckt und wieder entfernt werden können.
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UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)

Das ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation (nach dem analogen Standard und dem digitalen Standard GSM). Im Vergleich zu GSM sind mit UMTS wesentlich höhere Datenraten möglich. Erst diese hohen Datenraten ermöglichen z.B. Videotelefonie und Websurfen mit dem Handy. Zurzeit liegt der Netzstandard bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von max. 384 kbit/s im Downlink und 64 kbit/s im Uplink.
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WLAN / W-LAN (Wireless Local Area Network)

Damit bezeichnet man ein lokales Funknetz. Beim zurzeit üblichen Standard IEEE 802.11g beträgt die maximale Übertragungsgeschwindigkeit 54 Mbit/s. Die Reichweite beträgt 30 bis 100 Meter auf freier Fläche, sie ist allerdings stark von Hindernissen (z.B. Wänden) und der Bauart des Gebäudes abhängig. Oft ist WLAN bereits in einem Router integriert und wird für die drahtlose Internet-Versorgung aller im Haus verteilten Rechner genutzt.
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